E-Bike-Tipp 13 | Parklandschaft Kreis Warendorf

Parklandschaft Kreis Warendorf

Sassenberg - Warendorf (45 km): Von Tor zu Tor

 

 

Bei dieser Rundtour radelt man von Tor zu Tor durch das östliche Münsterland. Auf Sie warten die beeindruckende Doppenschlossanlage Harkotten und viele spannende Eindrücke sowie leckere Pausen auf 55 Kilometern.

Los geht's!

Vom Startpunkt am Bahnhof Warendorf geht es los in Richtung Ems und man kommt schon bald an dem historischen Torschreiberhäuschen des Münstertors vorbei. Durch die Flügel hindurch, die ehemals zur Abtei Marienfeld gehörten, geht es ein Stückchen am Emsufer entlang. Nach der Fluss-Überquerung erreicht man bald den Warendorfer Stadtrand und lässt die "Stadt der Pferde" hinter sich. Eine wunderschöne Strecke voller Wiesen, kleiner Wälder und duftender Ackerflächen liegt vor Ihnen, auf der Sie sofort das Münsterland-Feeling bekommen. Liebevoll gepflegte Gutshöfe und Obstbäume am Wegesrand begleiten Sie bis zur Bever.

 

Kloster Vinnenberg

Die Bever überquert, radelt man eine kurze Strecke in Ufernähe und erreicht dann die Tore des Klosters Vinnenberg: Das Kloster wurde über 800 Jahre von Zisterzienserinnen und Benediktinerinnen bewohnt und gepflegt. Besonders die Wallfahrtskirche „Muttergottes vom Himmelreich“ zieht zahlreiche Pilgerinnen und Pilger zu dem historischen Ort. Sie alle wollen das Vinneberger Gnadenbild bestaunen und in Ruhe genießen. Das Kloster selbst ist heute ein Seminar- und Exerzitienhaus des Bistums Münster.

 

Genuss auf der Tour

Für das leibliche Wohl sorgt sich an der Klostermühle der Landgasthof zum kühlen Grunde. Am alten Mühlrad lässt es sich auch bei heißen Temperaturen im gepflegten Biergarten des Gasthofs gut aushalten. Die saisonale Küche sollte außerdem probiert werden. Ein heißer Tipp für eine deftige Mittagspause.

 

Doppelschlossanlage Harkotten

Weiter geht es in Richtung Glandorf. Hier wird es "grenzlich"! Entlang der Grenze zum Osnabrücker Land ebenso wie der Landesgrenze nach Niedersachsen radelt man durch Füchtorf auf die einzigartige Doppelschlossanlage Harkotten zu: Ein echtes Highlight der Schlösser- und Burgenregion! Achten Sie darauf, dass Sie zum Herrenhaus Harkotten fahren. Wenn Sie das Tor hinter der Brücke passieren, erkennen Sie schon das Familienwappen der von Korffs. Die Familie von Korff empfängt hier angemeldete Gäste mit persönlichen Führungen durch das klassizistische Herrenhaus und zeigt die frisch restaurierten Fresken des Malers Philipp Ferdinand Ludwig Bartscher. Ein Besuch im eigens geführten Schlosscafé Wappensaal sollte unbedingt mit eingeplant werden.

Am Herrenhaus lohnt es sich, einmal die Leeze stehen zu lassen und sich in den Harkottener Forst zu wagen. Im Wappensaal gibt es eine Wanderkarte, die mehrere Wege vorschlägt. Hier kann man auf den Wegen der Ahnen wandeln und einmaligen Naturdenkmäler wie der Liebestanne begegnen. Der längste Weg führt dich rund um die Liegenschaften der Doppelschlossanlage zum Schloss Harkotten. Das Schloss, das sich in Privatbesitz befindet, ist über die Gräfte hinweg zu bestaunen und bietet einen beeindruckenden Anblick.

Genuss auf der Tour

Aus dem alten Kuhstall ist der "Wappensaal" entstanden, der in schöner und stilvoller Umgebung gastronomisch hochwertige Angebote bietet. Sowohl beim täglichen Mittagstisch, als auch bei Kaffee und Kuchen können die Besucher in eine geschichtsträchtige Atmosphäre eintauchen, während die alten Wappen an den Wänden und Säulen Geschichten erzählen und bestaunt werden können.

 

Feldmarksee und Herrenhaus Schücking

Nur schwer reißt man sich von der besonderen Anlage los. Doch der weitere grüne Pfad Richtung Sassenberg ist eine gute Entschädigung. Das nächste Ziel ist der beliebte Badesee Feldmarksee. Eine kurze Schwimm-Pause bei gutem Wetter sollte also eingeplant werden. Für Bademuffel bietet der See einen Tretbootverleih. 

Durch das Erholungsgebiet Feldmark, vorbei an einigen schönen, schattigen Waldspielplätzen und Rastmöglichkeiten, radelt man an den bewaldeten Randbezirken Sassenbergs vorbei, bis man zum Haus Schücking kommt: Ein wunderschönes Stadtpalais. Die Außenfassade des einstöckigen Backsteinbaus lässt keine Zweifel: Wir stehen hier vor den Toren eines typischen Schlaun-Baus!

Eis-Genuss auf der Tour

Wie jeder Sassenberger weiß, gibt es das beste Eis beim Eiscafé Zanella. Vom Haus Schücking nur ein paar Minuten entfernt, gibt es die besten Sorten mit regionalen Zutaten und klimafreundlichen Zulieferungswegen.

 

Jungferngraben und Haus Bispinck

Nach diesem Kleinod der Schlösser- und Burgenregion geht es schon Richtung Heimweg. Auf der Strecke zurück nach Warendorf passiert man den Jungferngraben – ein malerischer Ort, an dem man einige tolle Fotos dieser pittoresken Stelle der Emsauen schießen kann. Durch den Emsseepark hindurch radelt man nun auf den historischen Stadtkern der Stadt Warendorf zu. Eine kurze Pause am Marienbrunnen lässt dich der zauberhaften Atmosphäre dieser Stadt bewusst werden. Die Geschichte der Stadt wird an mehreren Orten im dezentralen Stadtmuseum erzählt. Einer dieser Orte ist das Haus Bispinck, welches das letzte bauliche Highlight der Route darstellt. Glücklich darf man nun noch einmal durch das Münstertor und hat seine Route durchs östliche Münsterland von Tor zu Tor bestritten!

 

GPS Daten und PDF-Karten

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Karten Von Tor zu Tor